Mäuse als Haustiere: Auf was man achten sollte
Mäuse werden in Zoohandlungen in verschiedenen Farbnuancen zum Verkauf angeboten. Ihr niedliches Aussehen verleitet so manchen dazu, sich eine Gruppe der possierlichen Nager anzuschaffen.
Mäuse sind ihren Ruf als Schädlinge zumindest für einige Menschen endgültig losgeworden. Die kleinen Nager erfreuen sich seit einiger Zeit auch als Haustiere großer Beliebtheit, und das mit Recht: Sie sind niedlich anzusehen und gelten als anspruchslos in der Haltung. Schließlich sind es Mäuse, die unter fast allen Umständen überleben können. Ganz so einfach ist es aber selbstverständlich nicht, und auch als Mäusehalter sollte man einiges beachten.
Mäuse sind soziale Tiere und benötigen ihre Artgenossen. Eine einzelne Maus zu halten grenzt daher an Tierquälerei und sollte gar nicht erst erwogen werden. Ob man sich für Männchen oder Weibchen entscheidet, ist jedem selbst überlassen - von einer gemischten Gruppe ist aufgrund der schnellen Fortpflanzung der Tierchen abzuraten. Die Mäusegruppe braucht in jedem Fall einen Käfig, der ausreichend Platz und Spielmöglichkeiten bietet. Die kleinen Nager klettern gern und benutzen Tunnel und Röhren, die man entweder kaufen oder selbst "herstellen" kann (es eignen sich auch alte Klopapier-Rollen). Damit die Tiere in Ruhe ihrem Schlafbedürfnis nachgehen könne, brauchen sie dunkle Ecken oder Häuschen, in die sie sich zurückziehen können. Schlafende Tiere sollten nicht gestört werden.
Um seine neuen Freunde zu ernähren, kann man auf im Handel erhältliches Mäusefutter zurückgreifen und zusätzlich frisches Obst und Gemüse in entsprechenden Mengen füttern. Auch Überbleibsel vom Mittag- oder Abendessen, beispielsweise in Form von Nudeln oder Kartoffeln, werden von den Tieren gern verzehrt. Stark gewürzte Speisen dürfen aber nicht verfüttert werden. Wie bei vielen Tieren geht auch bei Mäusen die Liebe durch den Magen - wer seine Tiere handzahm bekommen will, sollte das im Hinterkopf behalten.