Gesunde Fische mit guter Aquarium Beleuchtung

Fische und Pflanzen sind in ihrem Lebensrhythmus leicht zu stören. Die richtige Aquarium- Beleuchtung soll das natürliche Sonnenlicht ersetzen. Fische sind so für den Betrachter besser sichtbar.

Die allerersten Aquarien wurden zur Beleuchtung einfach aufs Fensterbrett gestellt. Die Sonne erwärmte analog zur Natur auch das Aquarium. Durch den Treibhaus-Effekt der Glasscheibe erwärmte sich das Wasser im Aquarium auf Normal-Temperatur und war im natürlichen Tages-Rhythmus beleuchtet. Dabei fielen natürlich keine weiteren Energiekosten an. Moderne Beleuchtungen verschlingen jedoch einiges an Stromkosten. Zwar werden die Beleuchtungssysteme immer energieeffizienter, dennoch sind die Unterhaltskosten enorm gestiegen. Die neue Glühbirnenverordnung ist dabei nicht eben hilfreich.

Aquarium Beleuchtung gibt es in verschiedenen Ausführungen und unterschiedlichen Farben. Der Klassiker ist die Leuchtstoffröhre, die das Lichtspektrum für Pflanzen abdeckt. Die Röhre kann bei einem abgedeckten Aquarium im mittleren Deckelteil versteckt werden. So ist die Röhre weder von oben noch unten einsehbar. Interessanterweise sind nicht die Fische, sondern die Pflanzen das Problem im Aquarium. Fische kommen ohne Probleme mit wenig Licht aus, je nachdem, in welchen Tiefen sie in ihrer natürlichen Umgebung leben. Doch die Aquarienpflanzen brauchen genauso Sonnenlicht wie ihre Artgenossen auf festem Boden.

Die Beleuchtung sollte über eine Zeitschaltuhr auf circa zwölf bis vierzehn Stunden am Tag geregelt werden. Steht das Aquarium in der Morgensonne, kann man die Beleuchtungszeit etwas nach hinten verschieben, so dass es abends länger beleuchtet ist. Das hat den Vorteil, dass man abends länger Fische und Pflanzen bewundern kann. Die Pflanzen sind sehr sensibel, wenn es um den Beleuchtungsrhythmus geht. Abrupte Änderungen sollten bestmöglich vermieden werden.

Die Fische sind bei richtiger Aquarium-Beleuchtung besser zu erkennen und leuchten in den schönsten Farben. Ohne Licht erkennen auch die Fische den Tag-Nacht-Rhythmus nicht gut. Auch wenn die meisten Fischarten im Schwimmen schlafen und es für den Betrachter nicht richtig erkennbar ist, gibt es dennoch eher tag- oder nachtaktive Fischarten. Beide brauchen einen soliden Tag-Nacht-Rhythmus, um die Nahrungsaufnahme und den Schlaf richtig zu realisieren.